Schulter-Impingement – Ursachen, Symptome & effektive Übungen

Vorschaubild: Schulter Impingement

Was ist ein Schulter-Impingement-Syndrom?

Das Schulter-Impingement-Syndrom (auch Engpassyndrom der Schulter) zählt auch zu den häufigsten Ursache für Schulterschmerzen. Dabei werden Sehnen und Schleimbeutel zwischen dem Oberarmkopf und dem Schulterdach (Acromion) eingeengt. Häufig betroffen ist die Supraspinatussehne der Rotatorenmanschette.

Die Folge sind Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine zunehmende Funktionseinschränkung im Alltag – etwa beim Anziehen oder Heben des Arms.

 

Ursachen des Impingement-Syndroms

Ein Schulter-Impingement entsteht häufig durch:

      • Wiederholte  Überkopfbewegungen (z.B. Tennis, Schwimmen, Malerarbeiten)

      • Fehlhaltungen im Alltag oder Beruf

      • Muskuläre Dysbalancen und mangelnde Schulterblattkontrolle

      • Verschleiß und Formveränderungen des Schulterdachs

      • Zu wenig Bewegung oder inaktive Haltungsmuskulatur

     

    Typische Symptome

    Ein klassisches Anzeichen ist der stechende Schmerz beim Heben des Arms zwischen 60° und 120° – der sogenannte Painful Arc.

     

    Weitere Symptome:

        • Nachtschmerz beim Liegen auf der Schulter

        • Schwächegefühl und Kraftverlust

        • Bewegungseinschränkung

        • Schmerzen bei Alltagsbewegungen über Kopf

       

      Physiotherapeutische Behandlung

      In unserer Praxis liegt der Schwerpunkt auf einer gezielten, ursachenorientierten Therapie.

      Unsere Behandlung zielt darauf ab,

          • den subacromialen Raum zu erweitern,

          • die Rotatorenmanschette zu kräftigen,

          • das Schulterblatt zu stabilisieren und

          • die Haltung langfristig zu verbessern.

        Manuelle Mobilisation, funktionelles Training und individuelle Heimübungen bilden die Basis für eine nachhaltige Genesung.

         

        5 Effektive Übungen bei Schulter-Impingement

            • Außenrotation mit Theraband (Kräftigung Außenrotatoren)

            • Scapula-Setting (Aktivierung des Serratus anterior und unterer Trapezmuskulatur)

            • Wall-Slide mit Theraband (Verbesserung der Schulterblattkontrolle)

            • Isometrische Außenrotation (Schmerzarme Aktivierung in der Frühphase)

            • Brustwirbelsäulen-Mobilisation auf der Faszienrolle (Verbesserung der Haltung und Schultermechenaik)

          Fazit:
          Mit gezielter Physiotherapie und den richtigen Übungen lässt sich ein Schulter-Impingemment in den meisten Fällen konservativ behandeln. Wichtig sind Haltungsaufbau, gezielte Kräftigung und Mobilisation – individuell angepasst an Deine Schulter.

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